Datenmodellierung

Daten anreichern, verwalten, strukturieren
Fragen?

Standardsoftware für die Datenmodellierung

Im Zuge einer Enterprise Integration entsteht im Mittelstand häufig die Anforderung, bestehende Daten mit Informationen anzureichern, Kennzeichen zur Steuerung zu verwalten oder zusätzliche und neue Datenstrukturen aufzubauen. Wir verfügen hier über ein mächtiges Framework und mehr als 15 Jahre Erfahrung im Aufbau von Datenstrukturen. Das System ist Client-Server basiert und bereits mit Standardmodulen in unsere Middlewarelösungen integriert. Ohne programmatische Anpassungen können hier aus dem Standard heraus beliebig komplexe Datenmodelle aufgebaut werden.

Hierzu einige Beispiele:

Beispiel 1: Produktdaten modellieren mit PIM (Product Information Management)

Produktinformationen liegen in Unternehmen häufig nicht an einem zentralen Ort vor, sondern sind verstreut in unterschiedlichen Fachabteilungen und Systemen. Zudem werden diese Daten meist in verschiedenen Formaten abgespeichert oder schlimmer noch: Sie sind nur in den Köpfen einzelner Mitarbeiter vorhanden. Dabei werden diese Informationen in unterschiedlichen Kontexten verwendet: In der Logistik werden Größe und Gewicht zur Kalkulation der Frachtkosten benötigt, im Katalog soll ein Produktkurztext mit Preisangabe abgedruckt werden, auf der Website sollen sämtliche Spezifikationen aufgelistet werden.

Bei der PIM Datenmodellierung werden sämtliche Produktinformationen medienneutral verwaltet, gepflegt und modifiziert, um den verschiedenen Ausgabemedien und Vertriebskanälen konsistente und akkurate Informationen liefern zu können. In der Praxis wird PIM Datenmodellierung meist eingesetzt, um Produktinformationen aus einem anderen System – in der Regel das Warenwirtschaftssystem (ERP) – mit zusätzlichen Produktinformationen anzureichern, die in Informationskanälen außerhalb der Warenwirtschaft benötigt werden (zum Beispiel in einem B2B Webshop).

Denn auch wenn manche Warenwirtschafts- oder Webshopsysteme rudimentäre Möglichkeiten anbieten, Produktinformationen zu pflegen, sind die Datenstrukturen hier in der Regel zu unflexibel. Auch die für PIM notwendigen Benutzerworkflows, wie ein auf das Unternehmen angepasstes Rechtesystem, sowie Funktionen wie Massendatenpflege und die Verwaltung von Medienobjekten sind in ERP-Systemen oder Shopsystemen nicht mit vertretbarem Aufwand zu integrieren. Ein weiterer Aspekt ist die Lokalisierung von Produktinformationen. Bei der PIM Datenmodellierung kann die Struktur sehr unkompliziert auf weitere Sprachen ausgeweitet werden. Eine solche Anpassung im Warenwirtschaftssystem dauert meist länger und ist aufwändiger, so dass durch PIM ein Wettbewerbsvorteil bei der Erschließung von Exportmärkten entsteht.

Beispiel 2: Preisparameter modellieren

In vielen Geschäftsmodellen sind die Preiskalkulationen sehr verschachtelt und in über Jahren gewachsenen Excel-Monstern hinterlegt. Sollen Preise in einem integrierten System nun dynamisch und zur Laufzeit berechnet werden, müssen diese Logiken aus Excel in das Gesamtsystem portiert werden. Die dazu nötigen Parameter müssen in einem jederzeit anpassbaren Datenmodell hinterlegt werden.

Beispiel 3: Vertriebsstrukturen modellieren

Speziell im B2B Mittelstand sehen wir häufig Partner- und Vertriebsstrukturen, die nicht im ERP System abbildbar sind. So sollen z.B. Endkunden aus einer bestimmten Region über einen definierten Vertriebspartner versorgt oder Interessenten sollen direkt an einen Distributor oder Vertriebsbeauftragten verwiesen werden. Im klassischen Vertrieb wird diese Zuweisung von den Vertriebsmitarbeitern erledigt – mit Hilfe von Listen oder rein aus der Erfahrung der Mitarbeiter. Für digitale Prozesse müssen diese Strukturen im Gesamtsystem verfügbar sein, um Geschäftsprozesse oder die Logiken des Lead-Managements korrekt abzubilden.

Unsere Leistungen für Datenmodellierung im Überblick:

  • Beratung über Software, Einsatzmöglichkeiten und Integration
  • Konzeption und Aufbau des Datenmodellierungs-Systems
  • Integration der Datenmodellierungs-Software in die vorhandene Systemarchitektur
  • Schulung in der Bedienung der Datenmodellierungs-Software
  • Coaching und Weiterentwicklung für den laufenden Betrieb
  • Attraktives Lizenzmodell auf Basis von Concurrent User Lizenzen statt einmaligem Kaufpreis

Gerne besprechen wir mit Ihnen die Möglichkeiten der Datenmodellierung in Ihrem Unternehmen.

Jörg Kuschezki
Geschäftsführer/Solution Architect
Telefon: +49 06078 3996979
Mobile: +49 171 9039969
E-Mail: j.kuschezki@synoa.de
XING-Profil: xing profil

Jörg Teamfoto